Das mit den guten Vorsätzen und dem Leben eben.

Dieser verda…e Januar!

Jedes Jahr und immer wieder ist es doch das gleiche: spätestens am 15. des Monats sind die guten Vorsätze über Bord geworfen, das Konto leer und wir wieder chronisch urlaubsreif.

Und dabei geben wir uns doch soviel Mühe, dass es nicht soweit kommt: wir planen im Vorjahr ganz genau, wann wir was von unseren Vorsätzen verwirklicht haben werden. Wir rechnen genau durch, was im Januar alles bezahlt werden muss und wieviel dann noch an Geld übrig ist. Wir nehmen uns ganz fest vor, uns nicht, so wirklich NICHT, stressen zu lassen.

Tadaaaa und dann kommt etwas dazwischen: das LEBEN.

Ja, das Leben eben.
Ich schaffe es einfach nicht, meine Essgewohnheiten kohlenhydratfrei zu gestalten, weil mich die Lust auf was „Gutes“ immer mal wieder überfällt.
Das Kind wird krank – und erbricht sich die halbe Nacht.
Unser Auto ist super toll, unsere Autoversicherung auch, aber der Beitrag NICHT – ergo: Konto leer.
Das Kind ist eigentlich wieder gesund, will aber nicht wie ich, denn es macht einen Entwicklungsschritt durch und ist unausstehlich…
Die Arbeit hatte ich mir wirklich strukturiert geplant. Sogar so eine Liste gemacht, wann ich was machen werde, aber da:
Das Kind ist wieder krank und erbricht sich nun wieder eine Nacht lang…….

Tja, ihr kennt das.
Gute Vorsätze hin oder her. Ich schaffe es nicht, sie alle einzuhalten. Eigentlich keinen so wirklich bis zum Ende. Das Leben kommt immer wieder dazwischen.

Aber um ehrlich zu sein, finde ich das gar nicht schlimm.
Die Vorsätze sind ansich schon positiv. Schließlich zeigt es mir, dass ich mich mit meinem Leben auseinandersetze und bereit bin, an mir zu arbeiten. Zu welchem Zeitpunkt das dann tatsächlich passiert, ist relativ egal.
Diese „Unterbrechungen“ zeigen doch lediglich, dass wir leben und nicht alles planen können. Dass das Leben manchmal unberechenbar sein kann. So wie wir alle von Zeit zu Zeit.

Ich versuche, mit mir und der Tatsache, dass es eben einfach so ist, Frieden zu schließen. Was anderes bleibt mir nicht übrig.
Denn verbittert möchte ich nicht enden. Wirklich nicht!

Macht es euch hübsch!

Eure Kathi

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