Impulskauf vs Impulskontrolle

Früher war ich stolz auf meine Spontanität. In vielerlei Hinsicht war es simpel, mal eben das zu machen, wonach mir der Sinn stand.

Die Woche war stressig? Kein Problem: shoppen mit der liebsten Kollegin. Im Anschluss gemeinsam mit den Partnern was essen gehen und schließlich noch ein Absacker. So kann man ins Wochenende starten.

Mit Kindern geht das zwar alles immer noch, aber es ist nicht mehr ganz so einfach. Spontanität muss planbar werden.

Mir geht es auch nach zehn Jahren immernoch so, dass ich mich freitags „einfach mal belohnen“ möchte. Die Woche war lang, es gab viele Probleme zu bewältigen, na ihr kennt das. Wie gut tut da ein Abstecher z.B. in die Lieblingsdrogerie. Die neue Bodylotion hier. Einen roten Lippenstift, um endlich mal wieder zu betonen “ Ich bin Frau, nicht nur Mutter!“ Zahnpasta, Servietten, Duschgel usw.

Zu Hause dann die Erkenntnis: NICHTS von alledem wäre nötig gewesen. Von allem war noch mehr als ausreichend vorhanden.

Und mein schlechtes Gewissen schlägt zu: meinen Kindern predige ich immer wieder, dass sie nicht alles haben können, wonach ihnen gelüstet. Und ich „belohne“ mich jeden Freitag?

Zukünftig versuche ich mir VORAB Gedanken zu machen, bevor ich etwas kaufe, ob ich es wirklich notwendigerweise brauche. So spare ich nicht nur eine Menge Geld (und auch Ressourcen), sondern kann meinen Kindern ein authentisches Vorbild sein.

Wie ist das bei euch? Belohnt ihr euch nach z.B. einen anstrengenden Tag? Und womit eigentlich?

Macht euch ein hübsches Wochenende,

Eure Kathi

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