Kinder, Katzen und andere Katastrophen

Eines vorneweg: auch wenn Kinder manchmal katastrophal sind, eine Katastrophe sind sie nicht!

Also, ihr kennt das sicher: die Kinder kommen alle paar Minuten (gefühlt im 10 Sekunden Takt), dann kommt der Mann nach Hause und auch ihm fällt dann alles mögliche zum Tag ein. Grundsätzlich ist dieser Austausch sehr wichtig. Ich würde sogar sagen unerlässlich.

Aber es gibt eben diese Tage… da reicht es gerade so, dass wir uns von einem 10 Sekunden Takt zum nächsten retten. Heimlich immer mal wieder ein Stück Schoki in den Mund stecken, um zu überleben. Und so gar nichts auf die Reihe bekommen.

Leider bekommt man eben auch den Mann in diesem Falle „nicht auf die Reihe“, so gerne frau das auch würde. Ich liebe es, mich mit dem Vater meiner Kinder auszutauschen und zu erzählen. Nur fehlt dazu eben manchmal die Zeit, die Nerven oder die Konzentration.

Und sind schließlich alle Kinder heil und wohlbehalten im Bett, wir Erwachsenen auf der Couch… kotzt die Katze in die frisch geputzte Ecke…

Wie läuft das bei euch? Seid ihr eher so die entspannten Menschen, komme was wolle oder habt ihr auch diese Momente, wo ihr einfach gern untertauchen möchtet?

Schreibt doch mal in die Kommentare, wie das bei euch so läuft und vor allem, wenn ihr einen Tipp habt, wie ihr aus diesen „Tiefpunkten“ rauskommt – her damit!

Macht es euch hübsch,

Kathi

Quality Time als Mama

Ihr kennt das sicher zur Genüge:

  • Arbeit
  • Hausaufgaben
  • Arzttermine
  • Kindertermine
  • Haushalt
  • usw.

Ins Detail gehen muss ich nicht, denn so ziemlich jede Mama hat einen straff organisierten Tag.

Ich stoße immer öfter an meine Grenzen und frage mich, wo die Zeit nur immer bleibt.

Und dann gibt es diese halbe Stunde zwischen den Terminen. Da könnte man sooo vieles schaffen.

Oder auch gar nichts. Herrliches Nichtstun.

Einfach mal in den Bäcker um die Ecke setzen und Kaffee trinken.

Unendlich wertvoll. 30 unglaubliche Minuten nur für mich. 30 freie Minuten.

Herrlich! Gönnt euch das auch ab und zu. Es tut sooo gut!

Macht es euch hübsch!

Eure Kathi

Familien Auszeit

Nach einer ziemlich aufreibenden Woche und einem schönen, aber doch vollgepackten Wochenende haben wir uns heute einfach mal eine Familienauszeit genommen: Lesen, Film schauen, faulenzen und nach dem Hochwasser am Rhein schauen.

Für uns ist es einfach total wichtig, diese Zeit zu viert. Ohne andere Menschen außenrum. Damit soll sich niemand ausgeschlossen fühlen, sicher nicht. Aber es gibt einfach solche Tage, da passt niemand anderes in unsere kleine Gesellschaft.

Heute habe ich es wieder auf den Bildern gesehen: wo ist nur die Zeit geblieben? Die Kinder wachsen so schnell und es ist so wichtig, diese Zeit voll auszukosten. Mit ihren Höhen und ja, auch mit ihren Tiefen.

Irgendwann, vermutlich schneller als es mir lieb ist, ist das nämlich vorbei. Dann werden wir zu zweit diese Tage genießen. In dem Wissen, die Zeit mit unseren Jungs absolut gelebt zu haben.

Macht es euch hübsch,

Eure Kathi

Mein liebes Kind

Ich möchte dir sagen, wie sehr ich dich liebe! Diese Worte sind im Alltag so schnell dahingesagt und doch bedeuten sie die Welt.

Du bist so wertvoll für mich, ohne dich wäre ich nicht der Mensch, zu dem du mich gemacht hast.

Dein Lachen lässt die Sonne scheinen, vertreibt den Regen und lässt meine Augen ebenso strahlen wie deine.

Dein Mut macht dich groß und deine Furchtlosigkeit gibt mir Mut.

IMG_5529.JPG

Dein Mitgefühl zeichnet dich aus und deine Liebe steckt an.

Du beginnst jeden neuen Tag mit einer großen Portion Neugier und Entdeckergeist – behalte dir das bei, denn im Alltag liegt das Glück.

Dein Gerechtigkeitssinn ist stark und ebenso deine Wut auf die Ungerechtigkeiten dieser Welt.

Genauso wie du stark bist, bist du zart und zerbrechlich. Manchmal wie ein Blatt im Wind.

IMG_5551.JPG

An diesen windigen Tagen will ich für dich da sein, dich halten und beschützen. Dir ein sicherer Ort sein, an dem du dich geborgen fühlst.

Wenn du in mein Bett gekrabbelt kommst, weil die Nacht dich nicht schlafen lässt, dann halte ich dich fest.

Wenn der Alltag dich mit seiner Last erdrücken will, dann helfe ich dir tragen und halte  deine Hand.

Wenn die Umstände dich durcheinander bringen, dann halte ich dich am Boden und mache dir Mut, weiterzugehen.

Es tut mir leid, dass ich nicht all das Schlechte und Böse aus deinem Leben verbannen kann.

Es tut mir leid, dass ich nicht alle deine Wünsche von deinen Augen ablesen und erfüllen kann.

Es tut mir leid, dass du in einer Welt lebst, in der Blaulicht und Martinshorn nichts Besonderes mehr sind, sondern zum Alltag dazugehören.

Es tut mir leid, dass es so oft keine zweite Chance gibt, um einen Fehler ungeschehen zu machen.

IMG_5419.JPG

Und genau aus diesem Grund möchte ich dir einmal mehr sagen, wie sehr ich dich liebe mein Kind!

Ich, mit all meinen Fehlern und Schwächen. Ich mit meinen Verfehlungen und meiner Wut.

Ich mit all meiner Liebe und Hingabe. Ich mit meiner ganzen Kraft und meinem Verstand.

Ich liebe dich mein Kind!

IMG_5584.JPG

 

Sei wild und frech und wunderbar

Dieses Zitat von Astrid Lindgren lese ich immer wieder. Sei es auf Mami-Blogs oder Instagram oder auch in sogenannten Ratgebern.

Es scheint, als ob wir immer und an jeder Stelle dafür aussprechen, dass unsere Kinder immer noch Kinder sein dürfen. Aber ist das wirklich so?

Ich habe versucht, dem Ganzen mal ein wenig auf den Grund zu gehen:

Montagmorgen

  • 6:10 Uhr: der Wecker klingelt. Aufstehen, zack zack ins Bad und selbst einigermaßen herrichten.
  • 6:25 Uhr: Kinder aus den Betten schmeißen („Nein jetzt wird nicht mehr gekuschelt, jetzt gehts raus! Vielleicht haben wir ja heute Abend Zeit dafür.“) und sichergehen, dass sie auch wirklich angezogen sind, Zähne geputzt haben usw.
  • 6:50 Uhr: Frühstück. Wer Hunger hat, isst was, wer nicht, der nicht.
  • 7:15 Uhr los geht’sin den Kindergarten
  • 7:30 Uhr +/- :Arbeitsbeginn
  • 12:30 Uhr: Heimkommen aus dem Kindergarten….
  • 13:30 / 14:00 Uhr: Nachmittagsprogramm
  • 18 Uhr Abendessen
  • 19 Uhr Bettzeit

Sicher kennt ihr einen ähnlichen Zeitplan, vielleicht sogar noch viel straffer, als es unserer ist. Ich weiß, dass wir damit nicht allein auf weiter Flur sind. Zeit ist schließlich Geld und davon haben wir alle (ok, die meisten) zu wenig. Das zwingt uns also, dass wir auf die ein oder andere Weise einen – mehr oder weniger – gut bezahlten Job ausüben. Der Haushalt, nun ja, der verschlingt auch noch einiges an Zeit und dann sind da ja auch noch unsere Kinder. Wenn wir es uns denn zeitlich überhaupt leisten können, mehr als eins zu haben. Denn die lieben Kleinen verschlingen von unser kostbaren Zeit gerne und viel. Da kommt man mit einem gerade so zurecht, zwei bringen einen an die Grenzen und mehr? Unmöglich.

Wirklich? Bei vielen von uns ja, leider! Aber nicht, weil die Kinder per se die Zeitfresser sind. Vielmehr ist es doch so, dass wir sie perfekt auf das Leben ohne uns vorbereiten wollen. Also müssen sie unbedingt ins „Krabbelenglisch“ und ein Instrument müssen sie auch lernen. Möglichst sehr früh beginnen, wegen der Synapsen und so. Ach und bitte nicht das Kinderturnen vergessen, wegen der Koordination und der Motorik. Später kommt das Schwimmen, wenn es denn nicht seit dem Säuglingsalter so oder so dazugehört hat. Vergessen wir nur nicht den Sportverein mit dem Mannschaftssport, wegen des Teamgeistes. Der Kunstkurs am Wochenende ist ja auch noch so ein Thema – ganz wichtig! Wegen der alternativen Ausdrucksmöglichkeit.

Und wo bitte bleibt jetzt die Zeit zum wild, frech und wunderbar sein?

IMG_5703.JPG

Wieviel Netto-Zeit haben unsere Kinder eigentlich zum freien Spiel? So ganz ohne unsere Einmischung. Ohne Vorgaben. Vielleicht sogar mit – ja, ich liebe dieses Wort – LANGEWEILE.

Ist die Kindergartenzeit einmal vorbei und unsere Kinder kommen in die Schule, geht der Druck weiter. Hausaufgaben, Lernen, Lernen, Lernen. Bloß nicht bei Regen raus, krank werden ist nicht drin.

Von wild keine Spur. Frech? Bitte nicht, das könnte negative Folgen haben. Im Zeugnis auftauchen. Wunderbar? Naja, wenn die ersten Zwei nicht da sind, brauchen wir das Dritte auch nicht mehr wirklich (auch wenn wir es insgeheim noch so gern hätten).

IMG_5720.JPG

Im Gespräch mit einer älteren Erzieherin bekam ich bestätigt, was ich ohnehin lange vermutet habe: trotz (Früh-)Förderung sind unsere Kinder nicht schlauer oder geschickter oder angepasster oder artiger. Nein, es scheint so, als ob es genau entgegengesetzt ist.

Im Gespräch mit einer Lehrerin zog es sich wie ein roter Faden fort: die Kinder sind – entschuldigt meine Offenheit – dümmer denn je. Und das nicht nur bildungstechnisch. Sozialverhalten ist ein Fremdwort geworden. Kann das sein? In unserem Land, in unserem SOZIALstaat? Wo doch soviel für die Kinder getan wird? Seit dieser unglückseligen Pisa-Studie hat man doch alles auf den Kopf gestellt und das Rad scheinbar neu erfunden. Wieso läuft es nur immer noch so falsch? Wo sind wild und frech und wunderbar?

Gehören sie wirklich in eine „Astrid Lindgren Welt“; dahin wo Pippi Langstrumpf und Michel leben? Gehört das einer Zeit an, in der man Bildung kleiner schrieb und die Menschen nicht „so weit waren“ (wie wir meinen es heute zu sein)?

Ich glaube das nicht!

Wir haben kürzlich einen Sportverein verlassen. Um den Druck rauszunehmen. Um mehr Zeit zum Wildsein zu haben. Wunderbar!

Wir machen am Wochenende, wenn es irgendwie geht, nichts, damit Zeit da ist, zum Nichtstun, zum Freisein, zum Wildsein. Wunderbar!

Wo es nur geht, versuchen wir uns herauszuhalten. Auch wenn unsere Kinder mal frech sind. Wunderbar!

wild.jpg

Oft sehe ich ältere Menschen (von den Griesgrämigen mal abgesehen), die sich richtig freuen, wenn meine Wilden mit dem Fahrrad um die Ecke gesaust kommen, dreckig und strahlend. Viele sagen nichts dazu und grinsen nur. Aber manche wagen sich, ihrer Freude über spielende Kinder Ausdruck zu verleihen. Selten sei es geworden, sagen sie. Man hat ja immer nur Termine, sagen sie. Wenn sie an ihre eigene Kindheit denken, wie anders es war, sagen sie.

Und ich bin mich jedes Mal betroffen: wieviel von dem „wild und frech und wunderbar“ nehmen wir unseren Kindern? Auch diese älteren Menschen haben es in ihrem Leben zu etwas gebracht. Ohne Frühförderung. Ohne Dreisprachigkeit. Ohne sonstwas. Einfach so. Weil sie einfach Kinder sein durften – wild und frech und wunderbar!

Eure Kathi

 

 

 

Streithammel

Heute habe ich eine fremde Familie belauscht. Ja, das gebe ich unumwunden zu! Ich habe so richtig meine Ohren aufgesperrt, mich nur vorsichtig bewegt, um ja kein Wort zu verpassen. Und wisst ihr auch warum?

Weil die Kinder sich gestritten haben. Oh man, wie tief kann man als Mama sinken? Oder wie tief kann ich nur sinken? Hab‘ ich mich im ersten Moment gefragt. Im zweiten nicht mehr. Denn warum nicht mal zuhören, was in anderen Familien anders läuft.

Aber wisst ihr, was das Besondere an diesem Streit war? Man hat ihn nicht gehört. Wie jetzt? Eben schreibe ich noch, dass ich meine Ohren aufgesperrt habe, um nichts zu verpassen und dann „man hat nichts gehört“. Wie ist das denn möglich?

IMG_5525.JPG

Um das zu erklären, muss ich ein wenig ausholen: ich selbst habe, wie einige von euch wissen, zwei Kinder. Zwei Jungs mit einem Altersunterschied von fünf Jahren und zwei Wochen. Beide sind recht lebhaft, der Jüngere etwas mehr als der Ältere. Beide recht willensstark, stur und – mein lieber Mann – sie können ihre Sache. Bei der Vergabe der Lautstärkeregelung haben sich beide dezent im Hintergrund gehalten und dementsprechend laut geht es bei uns zu. (An alle Nachbarn an dieser Stelle: schön, dass ihr es mit uns aushaltet 😉 ) Nun ja, und sollten die zwei Helden sich einmal in die Wolle bekommen, was nicht selten der Fall ist, wird es dramatisch laut. Da fliegen Worte durch die Gegend, die ich nicht wiedergeben möchte. Es wird alles gesagt oder vielmehr geschrien, was man eben gedanklich so zu fassen bekommt. Ob das fair oder angebracht ist, spielt dann eigentlich keine Rolle mehr. Manchmal gehen dem Kleinen die Worte angesichts dieser verbalen Übermacht aus und er lässt – notgedrungen – die Fäuste / Fingernägel etc. pp. sprechen. Das ist nicht schön. Das ist nicht ok. Das macht mich als Mama nicht glücklich. Aber es IST – verdammt nochmal – so. Denn NEIN, meine Kinder sind nicht als kleine Erwachsene mit perfekten Verhaltensweisen und der angeborenen Fähigkeit Konflikte harmonisch zu lösen auf die Welt gekommen.

So salopp es sich anhören mag: sie lernen noch! Täglich auf’s Neue. Immer und immer wieder üben sie sich, Konflikte möglichst auf ihre eigene Art zu lösen. Kompromisse zu finden und damit zu leben. Das ist nicht leicht. Das ist eine ziemlich große Aufgabe für kleine Menschen. Und ist nicht genau dafür ihre Kindheit da?!

Soweit es geht, versuche ich mich aus den Konflikten meiner Kinder herauszuhalten. Versteht mich nicht falsch, ich lasse sie nicht allein. Aber ich versuche, mich nicht sofort einzumischen, wenn ich merke, sie kommen an ihre (verbalen) Grenzen. Aus einiger Entfernung beobachte ich und greife erst dann ein, wenn es wirklich nicht mehr anders geht. Das ist bei Kindern mit einem Altersunterschied von fünf Jahren noch relativ oft der Fall. An manchen Tagen bleibe ich ruhiger als an anderen, an denen ich selbst gereizt bin. Aber ich merke zusehends, dass die Kinder versuchen, ihren Streit ohne Erwachsene zu regeln. Das schätze ich sehr! Es sind bis jetzt nur kleine Schritte, aber sie sind da und das ist es, was zählt.

Nun zurück zu meinem belauschten Streit. Wie gesagt, es ging ruhig zu, fast friedlich. Am liebsten hätte ich meine Ohren auf Satellitenschüsselgröße gebracht, um mehr zu hören. Und dann war es schließlich doch da: „Mama, der Paul hat aber gesagt, dass ich doof bin. Der Paul ist doch selber doof.“ „Ey, Mama! Was Mia sagt stimmt nicht, die verdreht immer alles!“ Alles sehr ruhig vorgetragen, die Stimme kaum erhoben. Im Vorbeigehen hätte ich es nie als Streit wahrgenommen. Wahnsinn oder? Meine Zwei wären schon längst mit Worten aufeinander losgegangen, dass die Fetzen nur so fliegen. In dem Moment habe ich mich irgendwie geschämt. Ich meine, ständig hört man meine Kinder. Wenn sie streiten, werden sie (sehr) laut. Oder ungerecht. Oder verletzend – sowohl mit Worten als auch mit Taten. Ein bisschen kam ich mir vor, als ob ich versagt habe, es meinen Kindern richtig beizubringen. Ihr kennt das, oder?

Aber dann gingen mir die Augen auf: andere Kinder streiten ja auch. Vielleicht nicht so, dass die ganze Nachbarschaft etwas davon hat. Vielleicht leise und im Stillen. Aber verletzen denn leise Worte nicht genauso sehr wie die lauten? Und ist es besser, wenn die Kinder von sich aus die Mama zum Streiten mit ins Boot holen, anstatt sich redlich bemühen, es allein zu klären?

Was ich sagen will: es sind Kinder! Sie sind nicht erwachsen und das ist gut so. Sie dürfen Fehler machen, wie wir alle. Es steht uns nicht zu, ein Urteil zu fällen, wessen Kinder die Besseren oder die Braveren oder oder oder sind. Natürlich gibt es persönliche Zu- und Abneigung. Aber davon spreche ich nicht. Ich meine diese typische Haltung: „Schau mal, wie toll meine Kinder sind!“

IMG_5414.JPG

Ich kann ein Lied davon singen, wie es ist, wenn man auf der anderen Seite steht. Wenn die eigenen Kinder untereinander aber eben auch fremden Kindern gegenüber nicht ins „Verhaltensmuster a“ passen. Eben „ihr eigenes Ding“ machen. Anders sind. Aber deswegen bin ich nicht weniger stolz auf meine Kinder und ihre Erfolge. Vielleicht macht es mich sogar noch stolzer, weil ich weiß, wieviel Arbeit es für sie bedeutet hat, dahin zu kommen, wo sie jetzt sind.

Das Leben als Mutter ist ein einziges großes und chaotisches Abenteuer und wenn ich in den fast neun Jahren, die ich in dem Club bin, eines gelernt habe, dann ist es: es ist nichts, wie es auf den ersten Blick scheint. Das gibt mir täglich neuen Mut. Denn auch bei diesen scheinbar perfekten Familien gibt es/ gab es/ wird es geben einen Bereich, der eben nicht so perfekt ist. Der Mama und Papa schlaflose Nächte bereitet. Das sieht natürlich niemand und außer der engsten Familie wird es auch keiner erfahren. Aber ebenso gibt es / gab es / wird es geben auch in diesen chaotischen Familien wie unserer diese perfekten Momente, in denen es so richtig gut läuft – zu Hause, hinter geschlossener Tür und ohne dass die Nachbarn, Freunde, Verwandte usw. es sehen. Das lässt uns Chaos-Mamas weitermachen, besser werden und nicht aufgeben.

Macht es euch hübsch und schaut einmal mit Nachsicht auf eure Umwelt, wer weiß, was ihr entdecken werdet 🙂

Eure Kathi

 

 

Eine coole Hose bitte

Ja, nachdem der Kleine nun ein paar neue Hosen im Schrank hat, braucht der Große natürlich auch welche. Und eine Indigo von Farbenmix lag schon seit letztem Oktober in groben Zügen (eigentlich nur zugeschnitten) hier.

Die Schnittmuster von *Glitzerblume* gefallen mir immer wieder so gut und auch bei den Jungs kommen sie gut an. Klar, ich muss immer mal wieder ein bissl umändern, sonst sind die Sachen vielleicht etwas zu mädchenhaft… naja, ihr kennt das ja sicher.

indigo1.JPG

Allerdings ist diese Indigo hier eingeschlagen, wie eine Bombe.

indigo2

indigo3

Schließlich ist sie aus Papas alten lieblings-Sweatern genäht.

indigo4

Mir gefällt besonders dieser lässige Schnitt und die Taschen. Und auch wenn die Hose nun schon ewig hier in Einzelteilen lag, genäht war sie echt schnell und der Große glücklich.

indigo5

Macht es euch hübsch!

Kathi

verlinkt bei Made4Boys, HOT – Handmade on TuesdayCreadienstag, und Kiddikram

Hallo Abenteuer

Hier sieht man sich wieder!

Manchmal ist ein Umzug notwendig. Koffer, Kisten, alles gepackt und hinein ins Abenteuer.

So geht mir das auch gerade. Ein Umzug im herkömmlichen Sinne war es wohl nicht, aber dennoch! Manchmal werden alte Umgebungen vertraut und lieb aber manchmal werden sie auch zu klein. Und genauso ging es mir auch mit meinem ersten und alten Blog.

Darum kommt hier und jetzt mein kleiner aber doch nicht unwichtiger Neustart!

Viel ist passiert in den letzten Wochen und Monaten. Vieles hätte ich mir nichteinmal im Traum vorgestellt. Und nun stehe ich hier und das Abenteuer beginnt erneut: größer, spannender und noch aufregender. Für mich auf jeden Fall und für Euch hoffentlich auch.

Featured image
Folge dem Stern

Liebst eure (alte und neue)
Kathi

Familienflickflack

Der Blog über Leben und Lieben in einer Patchworkfamilie

The Little Mermaid

MAKING A DIFFERENCE, ONE STEP AT A TIME

Folge dem Stern

if you can imagine it, you can create it

produkttesterinn

Produkttests für Haushalt, Kinder, Lebensmittel, Familie, Ernährung, Beauty

Frankfurter Nähmuddi

if you can imagine it, you can create it

aennie lu

if you can imagine it, you can create it

Nicibiene

if you can imagine it, you can create it

Food with Love – Thermomix Rezepte mit Herz

if you can imagine it, you can create it

Der alte Stoff und Liebe Blog

if you can imagine it, you can create it

%d Bloggern gefällt das: